Bodyconnect bietet professionelle Massage am Arbeitsplatz, auf Messen und Events an. Wir bieten unseren Service bundesweit auf Messen und Veranstaltungen sowie in Unternehmen im Großraum Stuttgart an.
Um die verschiedenen Massagearten und die Region besser kennen zu lernen haben wir Ihnen die nachfolgende Texte zusammen gestellt.
Akupressur
Die Akupressur (von lateinisch acus = Nadel und premere = drücken), japanisch Shiatsu (指圧), ist eine der traditionellen chinesischen (TCM) und japanischen Medizin entstammende Heilmethode.
Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie "Fingerdruck". Es werden wie bei der Akupunktur Meridiane und deren Tsubo, also bestimmte Druckpunkte ausgenutzt. Es wird angenommen, dass die Akupressur der Vorläufer der Akupunktur war.
In letzter Zeit werden abgewandelte und vereinfachte Formen der Akupressur (Klopf-Akupressur, Emotional Freedom Techniques) auch in der Psychotherapie und als Selbsthilfestrategien bei Ängsten und anderen psychischen Störungen eingesetzt.
Allgemeine Wirkung
Da sich die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sehr stark unterscheiden, und diese auf völlig unterschiedlichen Behandlungstheorien basieren, ist die Anzahl der Wirkungsweisen auf den Körper sehr hoch. Folgend sind die wichtigsten dieser Wirkungsweisen genannt.
Entspannung der Muskulatur
Lösen von Verklebungen und Narben
Schmerzlinderung
Entschlackung des Gewebes
Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
Psychische Entspannung
Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
Entspannung von Haut und Bindegewebe
Ansässige Unternehmen
Beck Spedition + Logistik GmbH (Bonlanden)
Egmont Horizont Verlag GmbH (Bonlanden)
Gemplus GmbH, Deutschlandzentrale (Sielmingen)
Herma GmbH, Werk und Logistikzentrum (Bonlanden)
Modine Europe GmbH, Europazentrale (Bernhausen) und Forschungszentrum (Bonlanden)
Garderobia Metallwaren GmbH (Bernhausen)
Autogenes Training (AT)
Durch formelhafte Sätze wie "ich bin ganz ruhig und entspannt", "mein Bein ist ganz schwer" wird die Muskulatur entspannt und Atem und Puls beruhigt. Die Wirkung verstärkt sich bei regelmässigem Üben und überträgt sich auf den ganzen Körper. In wenigen Minuten wird eine tiefe Entspannung erreicht. AT wird bei vielen unspezifischen Störungen eingesetzt, auch bei spezifischen Störungen wird eine Wirkung beschrieben.
Ayurveda
Ayurveda (Sanskrit, m., आयुर्वेद āyurveda, Wissen vom Leben), laut Duden auch Ayurweda, ist die Bezeichnung für eine traditionelle indische Heilkunst. Wörtlich bedeutet Ayurveda Lebensweisheit. Es stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayur (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.
Ayurveda Grundlagen
Ayurveda ist eine Kombination aus empirischer Naturlehre und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert, die wichtig für die Gesundheit bzw. Krankheit sind. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch, da der ganze Mensch mit einbezogen wird. In der Typologie spricht man von unterschiedlichen Temperamenten oder Energien, den so genannten Doshas:
Vata (Wind, Luft, Pneuma)
Pitta (Feuer und Wasser, Chole)
Kapha (Erde und Wasser, Phlegma)
Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor. Dabei dominieren meist ein oder zwei Doshas, seltener alle drei. In einem gesunden Organismus sollten sich diese "Energien" oder "Temperamente" in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Es ist für den Arzt wichtig zu wissen, welche Doshas bei einem Menschen vorherrschen, weil jeder Typ andere Medikamente und Behandlungen benötigt.
Das Ziel der ayurvedischen Heilkunst ist die Vermeidung von ernsthaften Erkrankungen, indem man versucht, den Auslöser der Erkrankung zu verstehen und ungesunde Angewohnheiten abstellt. Dazu gibt es eine Reihe von Behandlungen, die vor allem dem Körper dabei helfen sollen, "sich selbst zu helfen". Bekannt sind etwa die diversen Ölmassagen und das Panchakarma, ein aus 5 Teilen bestehendes Entschlackungs- und Reinigungsprogramm ("Panch", ist Hindi für 5).
Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage (Subcutane Reflex Therapie (SRT)) wurde 1929 von Elisabeth Dicke begründet. Es ist ihr Verdienst, dass die Subcutis als Therapieansatz verwendet wird. Als "Kind ihrer Zeit" hat sie die beobachteten Wirkungen als segmentalen kutiviszeralen Reflex gedeutet und besonders die Headschen Zonen betont.
Bei der Bindegewebsmassage nach Dicke wird nach einem strengen Behandlungsaufbau vorgegangen. Die Behandlung beginnt stets mit dem Kleinen Aufbau. Darunter versteht man Arbeitsgänge in der Beckenregion. Nach wenigen Behandlungen werden die einzelnen Striche auf den ganzen Rücken bzw. später unter Einbeziehung des Bauches (Großer Aufbau) ausgeführt. Zu Beginn der Behandlung wird ein sogenannter Diagnostischer Strich (paravertebral) ausgeführt, der aber für den Fortgang der Behandlung unwesentlich ist.
Das starre Festhalten am Kleinen und Großen Aufbau und die immer gleiche rigide Vorgehensweise bei unterschiedlichen Krankheitsbildern, hat letztendlich keine durchgehend positiven Behandlungsergebnisse gezeigt, so dass ? realistisch betrachtet - die Bindegewebsmassage nach Dicke im Jahre 2005 im Alltag der Physiotherapeuten bedeutungslos ist. Da aber bei den Patienten regelmäßig subcutane Veränderungen mit zum Teil massiven und nachhaltigen Störungen beobachtet werden, ist es ein therapeutisches Gebot diese auch zu beseitigen. Erst die jahrelangen Beobachtungen und Experimente von Hermann Häfelin zeigten einen Weg aus dieser Sackgasse, indem zusätzlich neue Techniken der Befunderhebung und Therapie entwickelt und so die Subcutis in das Blickfeld der Therapie gerückt wurde.
Ausgangspunkt einer jeden Behandlung ist eine ganzkörperliche Betrachtungsweise. Im Mittelpunkt der Befunderhebung steht die Hautfaltentastung nach Kibler, die Häfelin als Erster ab dem Jahre 1980 im Verlauf der Benninghoffschen Spaltlinien erarbeitet und seitdem konsequent durchgeführt hat. Die Arbeiten von Häfelin haben zu dem Schluss geführt, dass die subcutanen Störungen des ganzen Körpers (Subcutane Turgorveränderungen, Adhäsionen, Narbenstörungen und Sensibilitätsstörungen) untereinander korrespondieren und krankheitsunterhaltend sind und somit auch unbedingt alle subcutanen Störungen behandelt werden müssen. Speziell für die Lösung von Adhäsionen hat Häfelin ab dem Jahre 1975 die Subcutane Petrissage entwickelt und diese erfolgreich in das Behandlungskonzept eingebracht.
Die Weiterentwicklung der Grundgedanken von Frau Dicke haben schließlich und endlich zu einer Methode mit individuellen und gezielten Techniken und einem Behandlungsaufbau geführt, der auch für den Patienten subjektiv angenehm ist. Somit ist es sinnvoll, dass ab dem Jahre 2005 offiziell die neue und zielführende Bezeichnung Subcutane Reflex Therapie (SRT) für dieses methodische Vorgehen verwendet wird.
Biofeedback
Mit dem englischen Begriff Biofeedback (dt. etwa Biorückmeldung) wird eine Methode aus der psychosomatischen Forschung und der Verhaltenstherapie bezeichnet, bei der Veränderungen von Zustandsgrößen biologischer Vorgänge, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind mit technischen (oft elektronischen) Hilfsmitteln beobachtbar d. h. dem eigenen Bewusstsein wahrnehmbar gemacht werden. Biofeedback wird häufig zur Entspannung, aber auch zur Rehabilitation (zum Beispiel von erlahmten Muskeln) eingesetzt
Büroarbeit
Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München fanden heraus, dass Menschen mit Bürojobs zu Müdigkeit neigen, weil sie zu wenig Tageslicht bekommen. Während ein sonniger Tag ca. 100.000 Lux auf den Menschen abstrahlt, sind es selbst in gut ausgeleuchteten Büros lediglich 400 Lux. Selbst wer bei Regenwetter draußen arbeitet, bekäme 10.000 Lux und die innere Uhr damit Gelegenheit, sich der äußeren Zeit anzupassen. Erhält die innere Uhr nämlich zu wenig Licht, hinkt sie "hinterher". Die Folgen einer dauerhaft "falsch" tickenden Uhr können Schlafstörungen, Energielosigkeit und Depressionen sein. Besonders Nachtarbeiter sind davon betroffen.
Die Behandlung Lomi
Eine Lomi-Massage dient nicht nur der Entspannung, sondern ihrem Anspruch nach auch der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigung. Die Huna-Auffassung von Gesundheit und Krankheit ähnelt der in der Traditionellen Chinesischen Medizin: In einem gesunden Körper fließt die Energie (mana), Krankheiten verursachen Blockaden, die sich körperlich als Verspannungen manifestieren. Die Massage soll diese Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen.
Diese Massage dauert gewöhnlich rund zwei Stunden. Es wird viel Öl verwendet, ursprünglich von der Kukui-Nuss. Der Behandler arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern mit dem gesamten Unterarm einschließlich der Ellenbogen. Es gibt auch die vierhändige Lomi-Massage, die von zwei Personen gleichzeitig ausgeführt wird. Die Bewegungen sind grundsätzlich fließend und leicht schaukelnd, wobei die "echte" Behandlung von hawaiianischer Musik und Gesängen begleitet wird, zu denen sich der Masseur im Rhythmus rund um den Massagetisch bewegt. Schmerz soll bei der Massage vermieden werden.
Die Behandlung beginnt mit dem Rücken, der nach schamanischer Sichtweise der Ort der Vergangenheit und der Zukunft ist. Im Anschluss wird der vordere Teil des Körpers bearbeitet, wobei der Bauch als Ort der Gefühle und der Erinnerungen gilt. Dem spirituellen Hintergrund entsprechend wird vor und nach der Lomi-Massage ein Gebet gesprochen.
Direkte Wirkung
Klassische Massage (Schwedische Massage)
Ganz-/Teilkörpermassage
Sportmassage
Lymphdrainage
Unterwassermassage
Ayurveda Massage
Bürstenmassage
Esalen-Massage
Lomi Lomi
Romi
Rhythmische Massage (nach Dr. med. Ita Wegman)
Shiatsu
Thai-Massage
Hot Stone Massage
Ganzheitliche Massage
Effleurage
Effleurage ist eine Streichung. Streichungen wirken beruhigend und wärmen die betreffenden Hautpartien auf. Darüber hinaus wird das Massageöl auf dem Körper verteilt. Streichungen sind vor allem für den Anfang und das Ende einer Massage geeignet.
Eingemeindungen
Ehemals selbständige Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Stuttgart eingegliedert oder 1942 zwangseingemeindet wurden
Jahr Orte Zuwachs in ha
1. April 1901 Gaisburg 253,8
1. April 1905 Cannstatt, Untertürkheim, Wangen 2.566,9
1. August 1908 Degerloch 718,4
1. April 1922 Botnang, Hedelfingen, Kaltental, Obertürkheim 2.035,6
1. Oktober 1923 Brühl (Ausgliederung nach Esslingen) -28,2
1. Juli 1929 Hofen 921,3
1. April 1931 Zuffenhausen 718,4
1. Mai 1931 Rotenberg 163,3
1. Juli 1931 Münster 360,4
1. Mai 1933 Feuerbach (mit Weilimdorf), Mühlhausen, Zazenhausen 3.283,6
1. April 1937 Heumaden, Rohracker, Sillenbuch, Uhlbach 1.312,9
1. April 1942 Birkach (mit Riedenberg), Fasanenhof, Möhringen,
Plieningen, Solitude, Stammheim, Vaihingen (mit Rohr) 6.222,2
Entspannung allgemeine Wirkungen
Einerseits wird bereits vorhandene Spannung und Erregung abgebaut. Andererseits wird gleichzeitig Unempfindlichkeit entwickelt gegen weitere Erregung in spannungserzeugenden Situationen, durch innere Gelassenheit, Desensibilisierung, Umdeutung oder aktive Schutzmassnahmen. Die fühlbare innere Ruhe ist bei allen Verfahren als Veränderung der Hirnaktivität messbar.
Entspannungsgrundlagen
Angst, Ärger und Wut und soziale Spannungen einerseits und körperliche Fehlhaltung und Schmerz andererseits führen zu den bekannten Stressreaktionen. Körperliche, seelische und soziale Spannungen verstärken sich gegenseitig. Wer z.B. dauernd Ärger hat, beisst auf die Zähne, zerbricht sich den Kopf, macht einen krummen Rücken oder es schlägt ihm auf den Magen. Durch falsche Körperhaltung entstehen Kopf- und Rückenschmerzen, die die Psyche belasten, was wiederum soziale Auswirkungen hat. Siehe auch psychosomatische Medizin.
Entspannungstechnik
Durch Entspannungstechniken werden körperliche und emotionale Anspannung oder Erregung verringert, die Empfindlichkeit für Belastungssituationen reduziert und ein Zustand der Entspannung und des Wohlbefindens herbeigeführt.
Entwicklung
Die gezielte Anwendung von Massagen zur Heilung hat ihren Ursprung sehr wahrscheinlich im Osten Afrikas und in Asien (Ägypten, China, Persien). Die ersten Erwähnungen finden sich beim Chinesen Huang-ti, der bereits 2600 v. Chr. Massagehandgriffe und gymnastische Übungen beschreibt. In Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern gibt es auch frühe Nachweise in der indischen Ayurveda. Über den griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v. Chr.) gelangt die Massage letztendlich nach Europa. Hier spielt sie eine essentielle Rolle bei der Rehabilitation der Gladiatoren. Hippokrates erkundet und vertieft die Geheimnisse der Massage und schreibt seine Erkenntnisse und Tipps zur Anwendung nieder. Der zweite bedeutende Arzt der Antike, der Römer Claudius Galenus (129-199), nahm sich ebenfalls der manuellen Therapie an und schrieb unzählige Abhandlungen über die von ihm entworfenen Massageformen und bei welchen Erkrankungen diese anzuwenden seien. Trotz seines Einflusses, der bis weit in das Mittelalter reicht, verliert die Gesellschaft das Interesse an Massagen und anderen Präventions- und Therapiemaßnahmen.
Entwicklung der Reflexzonenmassage
Der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald (1872-1942) hatte neben schulmedizinischen Kenntnissen auch solche über die Methoden indianischer Volksmedizin, wozu Vorstellungen über reflektorische Zusammenhänge und eine Druckbehandlung gehören, die seit Jahrhunderten und noch heute in Reservaten angewendet werden. In seinem Buch ?Zone Therapy? berichtet er davon und stellt noch einiges aus der Geschichte dazu dar:
In Indien und China war schon vor 5000 Jahren eine Behandlung durch Druckpunkte bekannt. Sie geriet in Vergessenheit, wahrscheinlich, weil sich die aus den gleichen Wurzeln stammende Akupunktur stärker durchsetzte.
In Europa wurden ähnliche Methoden von den Ärzten Adamus, Atatis und Dr. Ball aus Leipzig um 1582 beschrieben.
Der florentinische Bildhauer Benvenuto Cellini (1500 ? 1571) ließ Schmerzen am ganzen Körper durch starken Druck auf Finger und Zehen erfolgreich behandeln. Auch der amerikanische Präsident James Garfield (1831 ? 1881) ließ seine Schmerzen zwischen dem Attentat und seinem Tod zwei Monate später durch die Druckbehandlung an beiden Füßen lindern. Alle anderen Schmerzmittel blieben unwirksam.
Dr. Fitzgerald entwickelte daraufhin ein System: Er teilte den Körper in 10 senkrechte Zonen ein. Dieses Konzept und die von ihm entwickelte ?Zonentherapie? waren 1917 der Grundstein für die heutige Reflexzonen-Therapie. Später wurden diese Längszonen noch in jeweils drei Querzonen eingeteilt. Diese Einteilung ist auch heute noch Grundlage der Reflexzonen-Therapie.
Seine Schülerin, die Krankenschwester Eunice Ingham, befasste sich sehr intensiv in der Praxis damit. Von Amerika aus kam die ?Reflexology?, wie sie dort genannt wird, über England auch nach Deutschland. In der Ausbildungsstätte von Hanne Marquardt werden seit 1967 Fachkräfte aus allen medizinisch-therapeutischen Berufen ausgebildet. Heute arbeiten viele Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten damit.
Diese Massagen sind Heilverfahren, bei denen drucksensible Zonen zur Befunderhebung und durch mechanische oder andere geeignete Reizung (Softlaser, Farbstrahler, Farbauflagen) zur Behandlung verschiedener gesundheitlicher Störungen verwendet werden.
Esalen-Massage
Die Esalen-Massage ist eine Ganzkörpermassage. Es wird mehr Öl verwendet als in einer klassischen Massage, aber weniger als in Lomi Lomi (Hawaiianische Massage). Eines der wichtigsten Inhalte ist eine nährende Berührung, die Technik ist auch als "Kunst der bewussten Berührung" bekannt geworden. Die Esalen Massage ist insbesondere in Frankreich auch als Massage Californien (Kalifornische Massage) bekannt und Esalen-Schüler gründeten ihre eigene Technik, die Art of Touch genannt wurde.
Geschichte
1962 eröffnete das Esalen Center in Big Sur, Kalifornien, U.S.A. seine Tore. Über die Jahre entwickelte sich hier eine Massage, die später unter dem Namen Esalen Massage bekannt wurde und als Therapie unter diesem Namen geschützt ist. Charlotte Selver, eine Schülerin der deutschen Tänzerin und Tanztherapeutin, Else Gindler beeinflusste die Esalen Massage massgeblich. Ihr Schüler Bernard Gunther praktizierte Schwedische Massage (klassische Massage), Storm Accioli trug mit seinen Ritualen einen wichtigen Beitrag bei und viele andere (Fritz Perls, Ida Rolf, Mosche Feldenkrais), die in Esalen lehrten beeinflussten die Esalen-Massage. 1968 bot Molly Day Shackman den ersten öffentlichen Esalen Massage Kurs an.
Esalen Praktizierende sind von der EMBA, der Esalen-Massage and Bodywork Association lizenziert.
Filderstadt
Filderstadt ist eine Stadt in der Mitte Baden-Württembergs, direkt südlich der Landeshauptstadt Stuttgart. Die erst 1975 im Rahmen der Gemeindereform entstandene Stadt hatte bereits bei ihrer Gründung mehr als 20.000 Einwohner. Daher wurde sie bereits mit Wirkung vom 1. Juli 1976 zur Großen Kreisstadt erklärt. Heute ist sie nach Esslingen am Neckar die zweitgrößte Stadt des Landkreises Esslingen und gehört zum Mittelbereich Stuttgart innerhalb des gleichnamigen Oberzentrums.
Formen der Massage
Die verschiedenen Formen der Massage versuchen auf zwei unterschiedliche Arten eine Heilung oder Linderung beim Patienten zu erlangen. Die klassische Methode ist die Behandlung der Haut und der Muskulatur an der Stelle wo massiert wird. Diese Methode ist weitestgehend schulmedizinisch anerkannt und findet sich in den Lehrbüchern und Therapieleitfäden wieder. Die zweite Art wird heutzutage noch sehr kritisch beäugt und es haben nur wenige Therapien den Sprung auf die Leistungskataloge der Krankenkasse geschafft. Diese Massageformen machen sich die Reflexbögen zu nutze und können so auch Leiden der Organe behandeln. Es wird also nicht die "kranke Stelle" behandelt, sondern das entsprechende Areal, welches das kranke Organ repräsentiert. Um beiden Methoden einen einprägsamen Namen zu geben, wird hier von einer "direkten Wirkung" und einer "reflektorischen Wirkung" gesprochen. Da der menschliche Körper ein komplexes System ist, kann niemals eine Therapie ausschließlich nur auf eine von beiden Behandlungsarten aufbauen. Die Einteilung soll daher lediglich die Richtung weisen, nicht aber exakte Auskünfte über die Therapie geben.
Forschung Biofeedback
In den Fachbereichen Psychologie und Medizin der Universitäten gibt es zahlreiche Forschungsprojekte, die u.a. von Nachwuchswissenschaftlern für ihre Abschlussarbeiten genutzt werden.
Friktion
Friktion heißt übersetzt Reibung. Bei der Reibung streicht der Masseur mit den Fingerspitzen, den Handkanten oder -ballen oder mit der Faust kreisend, mit zu- und abnehmendem Druck, über die Haut. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und die Muskulatur gelockert und sie entspannt sich.
Ganz-/Teilkörpermassage
Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung. Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn von den Beinen beginnend der ganze Körper des Patienten massiert wird. Danach werden die Arme, der Rücken und Nacken massiert. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Die Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie verschrieben. Meistens findet man sie mit abgeschwächten Handgriffen als ganzheitliche Massage.
Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Beide Beine bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil. Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereich: Beine, Rücken (mit Po und Nacken), Arme, Brust, Bauch, Gesicht. Diese Einteilungen sind aber eher zum Abdrucken in Schulbüchern geeignet. Jeder Masseur hat seine eigene Art der Massage und wird eine Teilkörpermassage auf die angrenzenden Gebiete ausweiten, wenn er eine Notwendigkeit erkennt.
Ganzheitliche Massagen
Ganzheitliche Massagen unterscheiden sich von der Medizinischen (Schwedischen, Klassischen) Massage dadurch, dass sie den Menschen als ganzes betrachten, anstatt sich auf die physischen Zustände zu konzentrieren. Es geht um die Kunst der Berührung.
"Du kannst zwar anfangen, Massage zu lernen, aber du wirst niemals fertig werden, die Erfahrungen vertiefen sich ständig und werden immer stärker. Massage ist eine der feinsten Künste, sie ist nicht nur eine Frage des technischen Könnens. Sie ist eine Frage der Liebe."
Osho
Geografie
Filderstadt liegt auf der inneren Filderhochfläche. Die Landschaft gab der Stadt ihren Namen. Am Westrand beim Stadtteil Plattenhardt beginnt der Naturpark Schönbuch. Die Schwäbische Alb liegt in Sichtweite der Stadt.
Geografische Lage
Blick von der Weinsteige zum KillesbergStuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich im sog. "Stuttgarter Kessel", einer Talerweiterung des (inzwischen meist verdeckt fließenden) in den Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene und den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Geschichte
Stuttgart (etwa 1890 bis 1900)
Historische Karte der Umgebung von Stuttgart (1888)
Historische Karte von Stuttgart (1888)Ältester und größter Stuttgarter Stadtteil ist Cannstatt, Standort eines wichtigen Römerkastells am Neckar und Knotenpunkt bedeutender Straßen. Stuttgart selbst wurde im 10. Jahrhundert von Herzog Liudolf von Schwaben als Pferdegestüt (oder Stutengarten, modern Stuttgart) während der Ungarnkriege gegründet (vergleiche Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg). Liudolf war ein Sohn Kaisers Otto I. des Großen. Der von ihm gewählte Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal. Neue archäologische Grabungen im Bereich der Stiftskirche sowie des alten Schlosses zeigen jedoch, dass es sich nicht um eine Gründung auf der grünen Wiese handelte: Mindestens seit der späten Merowingerzeit bestand hier eine bäuerliche Siedlung. Eine Bestattung unter der Stiftskirche ergänzt die spärlichen Informationen über frühere Funde merowingerzeitlicher Gräber im Stadtgebiet. Aus der Karolingerzeit sind Reste mehrerer Grubenhäuser nachgewiesen.
Die Siedlung nahe des Gestüts befand sich einige Zeit im Besitz der Markgrafen von Baden, wie übrigens auch die ebenfalls später württembergischen Städte Backnang und Besigheim. Mithin war Markgräfin Irmengard von Baden, die Gründerin des heute noch bestehenden Klosters Lichtenthal in Baden-Baden, die Eignerin im Stuttgarter Nesenbachtal.
Die Markgrafen von Baden waren westliche Konkurrenten der Württemberger Grafen und späteren Herzöge. Hermann V. von Baden erhob den Ort in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Stadt. Danach erwarben die Württemberger die Stadt über eine dynastische Heirat und bauten sie im 14. Jahrhundert zum Zentrum des württembergischen Territorialstaats aus. Bis 1918 war Stuttgart Haupt- und Residenzstadt Württembergs: Bis 1496 der Grafschaft Württemberg, danach des Herzogtums, ab 1803 des Kurfürstentums, ab 1806 des Königreichs Württemberg und nach 1918 des Freistaates Württemberg. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte Stuttgart 1946 zur Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden, das 1952 mit dem Land Baden und dem Land Württemberg-Hohenzollern vereinigt wurde. Seither ist Stuttgart die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.
Henriette Arendt wurde 1903 in Stuttgart als erste Polizistin Deutschlands eingestellt.
Am 22. Oktober 1845 fährt die erste württembergische Eisenbahn von der Oberamtsstadt Cannstatt nach Untertürkheim- ab 15. Oktober 1846 auch durch den Rosensteintunnel bis nach Stuttgart (Alter Centralbahnhof beim Schlossplatz).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges liegt Stuttgart in der amerikanischen Besatzungszone, die noch 1946 zum Land Württemberg-Baden wird. Nach dem Zusammenschluss mit den Ländern Baden (Südbaden) und Württemberg-Hohenzollern am 25. April 1952 wird Stuttgart die Hauptstadt des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg.
1. Oktober 1978. Die S-Bahn in Stuttgart beginnt auf drei Strecken mit dem planmäßigen Betrieb. 1979 wurden 178 Millionen Fahrgäste befördert. Die Zahl stieg bis 2002 auf etwa 300 Millionen an. (Siehe hierzu auch Verkehr)
Geschichte Ayurveda
Das Alter des medizinischen Systems der Ayurveda ist unbekannt. Als Begründer des Ayurveda wird in einigen Schriften (wie dem Srimad Bhagavata Purana) die mythische Figur Dhanvantari angesehen.
Anzeichen auf ein medizinisches Wissen findet man schon in der Steinzeit. 2001 machte Professor Andrea Cucina, von der Universität von Missouri-Columbia die Entdeckung, dass die alten Inder von Mehrgarh (im heutigen Pakistan) schon in 8000 bis 9000 v.Ch. zahnärztliche Kenntnisse hatten. Es wurden Zähne gefunden, in die kleine Löcher (mit etwa 2.5 mm Durchmesser) gebohrt waren, die wahrscheinlich mit Pflanzen oder anderen Substanzen aufgefüllt wurden.
Die Samhitas (Hymnen) des Rig Veda erwähnen die Verwendung von Heilkräutern. Innerhalb der mythologischen Erzählungen von Wunderheilungen durch die Asvins, ein Zwillingspaar von Göttern, die Blinde sehend und Lahme gehend machten (I.112.08, I.112.16), kann eine Stelle (I.116.15) als Hinweis auf die Verwendung von Beinprothesen ausgelegt werden. Von einigen Leuten wird I.34.06 als früher Hinweis auf das Konzept der sog. drei doshas verstanden. Der Atharva Veda enthält demgegenüber eine große Anzahl von Zauberformeln (Bhaishagykni) zur Bekämpfung von Krankheiten mit magischen Mitteln, entweder durch Beschwörung der Götter, von Amuletten oder bestimmter Heilpflanzen. Als Ursache der Krankheit wird dabei die Bestrafung durch einen Gott, der Angriff durch einen Dämon oder die Verzauberung durch einen Feind verstanden.
Bereits im 6. Jh. v. Ch. beschrieben die indischen Ärzte die menschliche Anatomie (Sehnen, Nervengeflecht, Muskeln, etc) sehr genau und hatten ein gutes Verständnis der menschlichen Verdauung und des Blutkreislaufs. In Sri Lanka gab es in 427 v. Ch. die ersten Spitäler. Der buddhistische König Ashoka ließ im 3. Jh. v.Ch. im zweiten Felsenedikt schreiben, dass Spitäler für Menschen und für Tiere errichtet wurden, und dass hierfür Heilpflanzen importiert und angebaut wurden.
Im ältesten erhaltenen medizinischen Werk, der Caraka Samhita (siehe unten), werden Krankheiten vor allem auf die Sünden (doshas) des Menschen zurückgeführt; der Begriff dosha erfährt später bei den Ayurveda-Anhängern eine Umdeutung.
Plato hatte eine ähnliche Theorie wie die ayurvedische Theorie der Tridosha, in Platos System beruht die Gesundheit auf einem harmonischen Gleichgewicht zwischen den drei Elementen Pneuma (Wind oder Vata), Chole ("Galle", Feuer oder Pitta) und Phlegma (Wasser oder Kapha). Wie der französische Indologe Jean Filliozat schrieb, ist diese Theorie möglicherweise vedischen Ursprungs, da diese Doshas, und besonders die Beziehung zwischen Galle und Feuer schon in der vedischen Literatur bekannt waren. Außerdem, so sagt er, gibt es mehrere direkte Referenzen in der hippokratischen Sammlung, die darauf hindeuten, dass einige indische Arzneien und medizinische Rezepte in Griechenland übernommen wurden.
Geschichte der Rhythmischen Massage
Im 19. Jahrhundert entwickelte der Schwede Pehr Henrik Ling ein ganzes System von Behandlungsformen. Dabei knüpfte er an Erfahrungen der alten Griechen an, bei denen die Leibespflege durch Gymnastik und Massage einen hohen Stellenwert hatte. Die ?Schwedische Massage?, die so entstand, ist im Wesentlichen die Grundlage unserer heutigen ?klassischen Massage?.
Ita Wegman wurde in den Jahren 1900-1905 in Holland und Berlin in verschiedenen Massagemethoden ausgebildet, bevor sie 1906-1911 in Zürich und München Medizin studierte.
Menschenkundliche Erkenntnisse durch die Anthroposophie und medizinische Hinweise Rudolf Steiners, des Begründers der Anthroposophie, führten 1921 zur Gründung der heutigen Ita Wegman Klinik durch Ita Wegman. In dieser Klinik bearbeitete sie die Schwedische Massage, fügte die neuen Erkenntnisse der Anthroposophie in das Gebiet der Massage ein und entwickelte auf dieser Grundlage die Rhythmische Massage.
Ita Wegman unterwies Ärzte, Krankenschwestern und andere Mitarbeiter der Klinik während der täglichen Pflege und im mündlichen Unterricht. Sie führte die Massage am liebsten selbst vor und legte grossen Wert darauf, dass ihre Schüler intuitiv das für den individuellen Patienten Richtige anwandten. 1929 kam die Ärztin Margarethe Hauschka an die Ita Wegman Klinik. Zwölf Jahre lang machte sie bei Ita Wegman verschiedene therapeutische Schulungen durch, besonders in Maltherapie und Rhythmischer Massage. Seither lehrte sie ?Rhythmische Massage nach Ita Wegman?. In dieser Zeit wurde die Rhythmische Massage immer weiter ausgearbeitet und vor allem an Krankenschwestern weitergegeben.
Später führte Margarethe Hauschka in Stuttgart Kurse für Physiotherapeuten und Medizinische Masseure durch. Mit der wachsenden Bekanntheit der Rhythmischen Massage wuchs das Bedürfnis nach einer eigenen Schule, was 1962 realisiert werden konnte: Es entstand die "Schule für Künstlerische Therapie und Rhythmische Massage" in Boll (D), die heutige Margarethe Hauschka-Schule. Von da an gab es regelmäßig Fortbildungskurse für Physiotherapeuten und Masseure. Bis zu ihrem Lebensende leitete Margarethe Hauschka die Schule, unterstützt von Irmgard Marbach und weiteren Lehrkräften und Ärzten.
Heute gibt es in verschiedenen Ländern Schulen, an denen die Rhythmische Massage erlernt werden kann.
Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der Menschen erreicht werden sollen. Gesundheitsförderung ist als Prozess zu verstehen, der darauf abzielt, alle Bürger zu verantwortungsbewussten Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheit zu befähigen.
Während Prävention auf die Vorbeugung oder Früherkennung von Krankheit abzielt und dabei z.B. Impfungen, gesunde Ernährung, Früherkennung und ausreichende Bewegung propagiert, ist der Ansatz der Gesundheitsförderung der, die Gesundheit der Menschen zu stärken. Durch die Veränderung der Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen sowie des individuellen Verhaltens sollen bessere Vorkehrungen für gesundes Leben geschaffen werden.
Ursprünglich wurde das Konzept der Gesundheitsförderung 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und in der Ottawa-Charta zusammengefasst. In weiteren Nachfolgekonferenzen wurden einzelne Handlungsbereiche der Ottawa-Charta spezifiziert. Das Konzept enthält die wichtigsten Aktionsstrategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung. Dabei wird zwischen drei grundlegenden Handlungsstrategien und fünf zentralen Handlungsbereichen unterschieden.
Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Die Beschäftigten in einem Betrieb sind für die Gesundheitsförderung eine in sich geschlossene Adressatengruppe. Es erhöht die Chance der Beteiligung an Gesundheitsprogrammen, da es in den Betrieben bereits etablierte Kommunikationskanäle gibt. Ein Grund zur Förderung von Gesundheit am Arbeitsplatz ist der Schutz der Beschäftigten vor Schädigungen ihrer Gesundheit, die durch bestimmte berufliche Tätigkeiten hervorgerufen werden können. Ein anderer Aspekt ist das allgemeine Arbeitsumfeld mit seinen Auswirkungen auf die Gesundheit. Eine ganze Reihe von Forschungsergebnissen zeigt, dass bestimmte Arbeitsformen wie Gleichförmigkeit, mangelnde Eigenständigkeit und Stress sich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Gesundheitsgefahren und Kritik Ayurveda
Gesundheitsgefahren und Kritik
Unter Umständen problematisch stellt sich teilweise die deutsche Ayurveda-Szene dar, welche weitgehend von der religiösen Gruppierung Transzendentale Meditation dominiert wird. Es empfiehlt sich also bei Interesse den Anbieter zu überprüfen, es sei denn, man hat keine Berührungsängste vor Inhalten, die mit Ayurveda weniger zu tun haben.
Schwermetalle, besonders Blei, verunreinigen nicht selten Medikamente traditioneller indischer Medizinrichtungen, über Vergiftungen durch ayurvedische Medikamente gibt es medizinische Berichte. Offenbar kontrollieren einige Hersteller die unter Verwendung von Pflanzenaschen gewonnenen Präparate nicht ausreichend auf Schwermetallbelastungen (Lit.: Ernst, 2002). In einem dargestellten Fall wurden sieben Monate lang Weihrauchpillen gegen chronische Polyarthritis eingenommen und führten zum Bild einer schweren Bleiintoxikation mit Verdauungsstörungen, hämolytischer Anämie und Lähmungen bei einem Bleigehalt des Blutes von 852 mg/l, der obere Grenzwert ist 100 mg/l (Lit.: Schilling, 2004).
In der Schweiz sind ayurvedische Medikamente nur über wenige Apotheken (in Bern und Zürich) erhältlich und unterliegen dort strengsten Kontrollen.
Die gern und häufig gebuchte Kombination aus Ayurveda-Kur und Strandurlaub auf Sri Lanka zum Beispiel ist bei zuviel Sonne relativ problematisch. Schon eine leichte Rötung der Haut kann hier körpereigene Reserven zur Wiederherstellung binden. Als besonders problematisch sind dabei Höhenlagen anzusehen, da hier die UV-Strahlung zumeist unvermindert vorhanden ist. Andererseits erfordern jedoch manche Leiden zur Therapie Salzwasser und Strandlagen und erleichtern der Psyche das "Loslassen" vom Alltag.
Handgriffe
Die Klassische Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.
Indikation
Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie die Wirbelsäulen-Syndrome, oder auch posttraumatische Veränderungen. Durch die Reflexbögen können sich Erkrankungen der inneren Organe an der Haut oder den Muskeln zeigen, bzw. umgekehrt Verspannungen der Muskeln sich auf die Organe auswirken. In diesen Fällen kann die klassische Massage Heilung bringen, allerdings sind hier auch Therapien wie die Bindegewebsmassage gefragt. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psycho-somatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.
Institutionalisierungen Biofeedback
In Österreich und Deutschland gibt es eine staatlich anerkannte, qualifizierte Fort- und Ausbildung für Biofeedback. Der österreichische Ausbildungslehrgang umfasst 150 Stunden Theorie und Praxis, Absolventen dürfen sich Biofeedbacktherapeut (als Mediziner oder Psychologe) oder -trainer (als medizinischer Hilfsberuf) auf das Praxisschild ergänzen. Die "Österreichische Gesellschaft für Biofeedback und Psychophysiologie" wurde 1989 als interdisziplinärer Zusammenschluss gegründet und hat nach eigenen Angaben 2005 mehr als 150 Mitglieder. Im Februar 2006 wird der europaweite Biofeedbackfachkongress der "Biofeedback Foundation of Europe" in Wien stattfinden. In Österreich und Deutschland bietet seit 1995 die "Europäische Biofeedback-Akademie" (BFA) Aus- und Weiterbildungen zum Biofeedbacktherapeuten an (www.biofeedback.co.at, die auch von der Dt. Ärztekammer anerkannt sind. Die 6. Jahrestagung der "Deutschen Gesellschaft für Biofeedback" wird am 4.-5. November 2005 in Hamburg stattfinden. Zur Jahresmitte 2002 wurde die Sektion Biofeedback im deutschen StK, jetzt DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.) gegründet. Die unmittelbare Aufgabenstellung dieser Sektion war die Ausbildung zum Biofeedback-Therapeuten, bzw. Biofeedback-Trainer im Bereich Schmerztherapie. Ein erster Ausbildungsgang begann bereits im Herbst 2002.
Klassische Massage
Die Klassische oder auch Schwedische Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der bekanntesten Massageformen. Das liegt unter anderem daran, dass die Klassische Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es keine Zweifel an ihrer Wirkung gibt. Lediglich über die heilenden Aspekte für die Psyche ist sich die medizinische Fachwelt noch nicht einig.
Klima
Durch die Kessellage und der dichten Bebauung Stuttgarts gibt es ein sehr warmes und schwüles Klima. Aufgrund dessen ist an den Hängen Stuttgarts sogar Weinbau möglich.
Kontraindikation
Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes "Nein" für Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zu Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung der Keime oder Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert. Das gilt auch bei Tumoren, da eine Massage ein erhöhtes Wachstum und eine gesteigerte Metastasierung auslösen kann.
Literatur
Hanne Marquardt: Reflexzonenarbeit am Fuß. Haug, Heidelberg 1982 ISBN 3776005939
Ferdinand Soder-Feichtenschlager und Maresi Weiglhofer: Fussreflexzonenmassage. Humbolt, ISBN 3-89994-866-1
Dr. Franz Wagner: Reflexzonen Massage. GU, ISBN 3-7741-4262-3.
Denise Whichello Brown: Hand Reflexzonen Massage. BellaVista, ISBN 3-89893-991-X
Ingrid Zimmermann:Fußreflexzonenmassage in der Pflege und Selbstpflege - eine ganzheitliche Betrachtung, ISBN 3 - 928568-23 -X
Lomi Lomi
Die traditionelle hawaiianische Massage, meistens Lomi Lomi oder Lomi Lomi Nui genannt, ist eine Massageform, die von den hawaiianischen Inseln, ehemals Sandwich Inseln genannt, in Polynesien stammt. Sie ähnelt in ihrer Ursprungsform eher therapeutischer Körperarbeit als einer Massage und hat den Anspruch, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu behandeln. Sie war Teil einer Heilbehandlung. Die im Westen als Lomi Lomi angebotenen Massagen sind dagegen in erster Linie Wellness-Behandlungen.
Auf Hawaiianisch bedeutet lomi so viel wie reiben, kneten oder drücken, die Verdoppelung verstärkt diese Bedeutung. Nui heißt groß, wichtig oder einzigartig. Lomi Lomi Nui lässt sich also übersetzen als "einzigartiges starkes Kneten" als Begriff für eine spezielle Massageform.
Lymphdrainage
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen. In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie, welche von Dr. Földi und Dr. Vodder maßgeblich entwickelt wurde, etabliert und wird seit dem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure, Krankengymnasten und Physiotherapeuten. Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier bis sechs Wochen (ca. 160 Std. oder mehr).
Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die Manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken.
Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genauestens zu beachten.
Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.
In Sachen Lymphdrainage haben Deutschland und Österreich eine eindeutige Vorreiterstellung. Selbst in den USA ist diese Therapie noch relativ unbekannt.
Massage
Massage ist eine Therapieform der physikalischen Medizin. Massage ist eine mit den Händen durchgeführte mechanische Beeinflussung der oberen Körperschichten mit Wirkung auf den gesamten Organismus.
Das Wort Massage hat Ursprünge in verschiedenen Sprachen. Im Französischen steht das Wort masser für kneten, im Griechischen steht massein ebenfalls für berühren bzw. kneten. Im arabischen Sprachraum existiert das Wort mass für berühren und im Hebräischen steht maschiach für salben bzw. gesalbt.
Massagearten
Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage
Akupressur-Massage
Akupunktmassage
Ayurveda-Massage
Bindegewebsmassage
Bürstenmassage
Esalen-Massage
Fuß-Reflexzonen-Massage
Handreflexzonenmassage
Klassische Massage
Kolonmassage
Lomi Lomi
Ohrreflexzonenmassage
Periostmassage
Reiki-Massage
Lymphdrainage
Schädelreflexzonenmassage
Schlüsselzonenmassage nach Marnitz
Segmentmassage
Shiatsu
Tantramassage
Thai-Massage
Traditionelle Hawaiianische Massage
Tuina-Massage
Warmsteinmassage
Wirbelsäulentherapien
Meditation
Regelmäßige Meditation wirkt beruhigend und wird in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik empfohlen. Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert. Meditation im eigentlichen Sinne ist eine spirituelle Praxis.
Medizinische Aspekte
Stress wirkt sich auf die Psyche genauso aus wie auf die Befindlichkeit des Körpers. Es kann zu leichten und schweren Krankheiten kommen. Etliche Studien haben die negativen Effekte so genannter Stresshormone belegt. So kommt es bei Stress zu einer erhöhten Konzentration von Adrenalin oder Noradrenalin im Blut, was langfristig Schäden an den Blutgefäßen nach sich zieht. In diesem Zusammenhang ist die Niere besonders betroffen. Bei langzeitigem Stress kommt es zu degenerativen Veränderungen und schließlich zum Tod durch Nierenversagen. Die "Feld-Nephritis", an der reihenweise Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs starben, war nach heutiger Erkenntnis diese Stressfolge.
Jüngst konnten auch molekulare Veränderungen in den Körperzellen selbst festgestellt werden. In Stress-Situationen wird ein bestimmtes Protein in den Zellen aktiv, welches Entzündungen auslöst und Abbauprozesse in Gang hält. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass anhaltender Stress die Länge der Chromosomenenden (Telomere) negativ beeinflusst, was wiederum zu einer beschleunigten Alterung von Körperzellen führt. Dies könnte eine Ursache dafür sein, warum Menschen mit Stress anfälliger sind für Erkrankungen z.B. des Herz-Kreislaufsystems oder auch des Immunsystems.
Die oben aufgezählten Formen des schädlichen, krankmachenden Stresses werden Distress (Allgemeines Adaptationssyndrom, AAS) genannt mit der Bedeutung von Sorge, Kummer, Bedrängnis. Daneben gibt es den Effekt, dass beanspruchende Herausforderungen positiv erlebt und verarbeitet werden (Hans Selye: "Salz des Lebens") - wenn man sich diesen Anforderungen auf irgendeine Weise gewachsen fühlt. Diese positive Form des Stress wird Eustress (FoF Syndrom) genannt.
Eine spezielle Art des Stresses, das ?Lampenfieber?, kann positiv oder auch negativ wirken.
Zu der besonderen Formel der PTBS (engl.: post-traumatic stress disorder; PTSD) wird die sehr verschiedenartig nachwirkende Belastung nach schweren Erlebnissen zusammengefasst.
Methoden der Entspannung
Meditation, Yoga und Autogenes Training bzw. Progressive Muskelrelaxation sind unspezifische Verfahren, sie wirken also eher allgemein und ganzheitlich. Durch selbst üben oder unter Anleitung werden Spannungen reduziert. Unter Anleitung eines Arztes oder Psychologen wird AT und PMR von den Krankenkassen bezahlt. Der Einsatz gezielt bei einzelnen Beschwerden wird kontrovers diskutiert. Desensibilisierung, Biofeedback, Physiotherapie sind gezielte Verfahren, mit denen an konkreten Problemen gearbeitet werden kann.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
Fellbach (Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg)
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Filderstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt:
Stuttgart (Stadtkreis), Neuhausen auf den Fildern, Wolfschlugen und Aichtal (alle Landkreis Esslingen), Waldenbuch (Landkreis Böblingen) sowie Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen).
Ohashiatsu
Ohashiatsu ist eine Art meditativer Tanz, der von dem Japaner Ohashi nach Grundlagen des Shiatsu entwickelt wurde. Er soll die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Petrissage
Petrissagen sind (übersetzt) Knetungen. Haut und Muskeln werden zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger gefasst und geknetet. Knetungen werden vor allem verwendet, um Verspannungen zu lösen. Knetungen wirken auf die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe. Die Durchblutung wird gefördert.
Progressive Muskelrelaxation (PMR)
Durch gezieltes Anspannen, Spannung halten und Entspannen einzelner Muskelgruppen wird eine allgemeine Entspannung erreicht. Wirkung und Anwendungsbereich ist ähnlich wie beim Autogenen Taining.
Raumplanung
Die Stadt liegt im Zentrum des Verdichtungsraums Stuttgart. Zu diesem gehören neben dem Stadtkreis Stuttgart nahezu alle Gemeinden der umliegenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis innerhalb der Region Stuttgart und darüber hinaus im Norden die Gemeinden um Heilbronn und im Süden die Gemeinden im Raum Reutlingen und Tübingen.
Dieser Verdichtungsraum soll mit den Gemeinden der Randzone, zu der im Westen noch die Gemeinden um Calw und im Osten die Gemeinden um Schwäbisch Gmünd gehören, zur Europäischen Metropolregion Stuttgart ausgebaut werden, welche nach dem Landesentwicklungsplan eines von insgesamt 14 Oberzentren Baden-Württembergs ist.
Die Europäische Metropolregion Stuttgart hat für die Städte Ditzingen, Filderstadt, Gerlingen, Korntal-Münchingen und Leinfelden-Echterdingen auch die Funktion eines Mittelzentrums (Mittelbereich). Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart liegen die Mittelzentren Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach.
Stuttgart überschritt etwa um das Jahr 1870 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit die erste Großstadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg. Ende 2004 lebten in der Stadt nach amtlicher Fortschreibung 590.992 Menschen. Damit ist Stuttgart nach München die zweitgrößte Stadt Süddeutschlands und liegt je nach genauem Zähldatum und Quelle in Deutschland an der sechsten bis achten Stelle.
Reflektorische Wirkung
Akupressur
Akupunktmassage (nach Penzel)
Bindegewebsmassage
Reflexzonenmassage (z. B. Fuß-, Handreflexzonenmassage/-therapie)
Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage
Periostmassage
Kolonbehandlung
Schlüsselzonenmassage (nach Marnitz)
Segmentmassage
Tantra-Massage
Tuina Massage
Watsu
Pneumatische-Pulsationsmassage
Reflexzonen
Die Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich "spiegeln". Es gibt sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel. Diese Zonen sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und -pressur) eingesetzt werden können.
Die Begriffe Reflexzone und Somatotopie werden oft synonym gebraucht. Als Reflexzone wird im Allgemeinen ein Körperbereich bezeichnet, der aufgrund eines hypothetischen reflexartigen Wechselwirkungsgeschehens als diagnostisch wie therapeutisch nutzbar aufgefasst wird. Der Begriff Somatotopie hingegen ist ein phänomenologischer: er bezeichnet die quasi kartographische Darstellung des Gesamtorganismus auf einem seiner Teilbereiche. Die Nutzbarkeit vieler Somatotopien als Reflexzone und die Deutung vieler Reflexzonen als Somatotopien bringt es mit sich, dass die beiden Begriffe allgemein als austauschbar verstanden werden.
Religionen
1534 wurde im Herzogtum Württemberg die Reformation eingeführt. Damit entstand die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die bis heute besteht und in Stuttgart ihren Sitz hat. Zu dieser Landeskirche gehören heute alle evangelischen Gemeindeglieder der Stadt, sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche oder der Evangelisch-reformierten Gemeinde Stuttgart sind. Letztgenannte gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche, die in Leer (Ostfriesland) ihren Sitz hat. Die (lutherischen) Kirchengemeinden der Stadt gehören heute zu den Dekanaten Stuttgart, Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen innerhalb der Prälatur ("Sprengel") Stuttgart.
Seit dem 18. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert erhielten diese wieder eine eigene Kirche, die heutige Domkirche St. Eberhard, erbaut 1808-1811 (heute Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart). In den folgenden Jahrzehnten zogen weitere Katholiken in die Stadt. Die Gemeindeglieder gehören heute zu den Dekanaten Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Bad Cannstatt, Stuttgart-Filder und Stuttgart-Nord der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Heute beträgt der Anteil der Muslime in Stuttgart 11,3%. Zum katholischen Glauben bekennen sich 26 % und zum protestantischen Glauben noch ca. 30 %. Der Rest gehört anderen Religionen an oder ist konfessionslos.
(Siehe auch Kirchen in Stuttgart).
Rhythmische Massage
Die Rhythmische Massage nach Ita Wegman ist eine ?klassische Massage?, erweitert nach den Erkenntnissen der Anthroposophischen Medizin.
Die Handgriffe der klassischen Massage werden dabei intensiviert, indem mehrere Elemente hinzugefügt werden. Diese sind in der Hauptsache:
Das Gewebe wird durch weiche, fließende, saugende Griffe von der Tiefe zur Peripherie hin gelöst.
Die individuelle Form der Berührung wird an die therapeutischen Gesichtspunkte des jeweiligen Krankheitsbildes und des Befundes angepasst - von kräftig bis zart, von punktuell bis flächig oder von langsam bis schnell.
Das belebende rhythmische Element durchzieht sowohl die Massagegriffe als auch die Behandlungsabfolge.
Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, die Eigenregulation der Lebensprozesse unterstützt.
Besondere Streichungen ? wie phasenverschobene Kreise und verschiedene Formen der Lemniskate ? lösen und verbinden einzelne Körperpartien.
Die Rhythmische Massage bemüht sich darum, die Durchblutungsverhältnisse günstig zu beeinflussen, die Bewegung der Gewebeflüssigkeit anzuregen, Fehlspannungen in Muskel- und Bindegewebe zu regulieren, indem sie auf den Wesensgliederzusammenhang und die Bewusstseinsebenen einwirkt. Das soll dazu führen, dass sich die Atmung vertieft, die Herz-Kreislauf-Funktion verbessert, die Verdauung normalisiert und der gesunde Wach-Schlaf-Rhythmus wieder hergestellt wird.
Die Grundlage der Rhythmischen Massage bildet die Drei- bzw. Viergliederung des menschlichen Organismus gemäß dem Menschenbild der Anthroposophischen Medizin. Durch das Einbeziehen dieser Gesichtspunkte werden die konventionellen Indikationen für Massage erweitert um z.B. Behandlungen organfunktioneller Störungen (Kreislauf, Atmung, Stoffwechselorgane) sowie unterstützende Behandlungen bei Tumorleiden, aber auch bei Patienten mit heilpädagogischen und psychiatrischen Erkrankungen. Die Kontraindikationen sind ähnlich denen der klassischen Massage.
Die professionell tätigen Therapeutinnen und Therapeuten streben die Heilung jeder Patientin, jedes Patienten auf individuelle Weise an. Diese Fachkräfte sind in der Regel als Physiotherapeutin, Physiotherapeut oder Medizinische Masseurin, Medizinischer Masseur ausgebildet. Die Behandlungsdauer entspricht den individuellen Erfordernissen der Patienten und der Krankheitsbilder. Eine Nachruhezeit ist als Nachklang erforderlich. Erst im Nachklang können die Anregungen eigenständig verarbeitet werden.
Richtungen - Lomi Massage
International gelten Aunty Margaret Machado, Uncle Kalua Kaiahua und Abraham Kawai'i DeCambra als bedeutende Vertreter von Lomi-Stilrichtungen. In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark (als "Mauri"-Massage), Australien und Osteuropa wird hauptsächlich Lomi Lomi Nui angeboten, eine Mischung zweier Richtungen. Ein anderer Lomi-Stil heißt mittlerweile Romi. Bei einer reinen Wellness-Behandlung sind gewisse Unterschiede der Stile jedoch von völlig untergeordneter Bedeutung. Geschützte Bezeichnungen dienen immer auch der Vermarktung. Ausbildungen werden von verschiedenen Instituten angeboten; die Ausbildung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt.
Schwedische Massage - Klassische Massage - Medizinische Massage
MassagebälleRegelmäßige Massage kann Angstgefühle abbauen, verspannte oder verkrampfte Muskeln lösen und steife Gelenke wieder beweglicher machen. Darüber hinaus führen Massagen zu mehr Vitalität und Wohlbefinden.
Massagen können sowohl eine verspannte als auch eine unterforderte Muskulatur wieder funktionsfähig machen. Sie verbessern den Zustrom frischen Bluts in den behandelten Bereichen und steigern somit die örtliche Durchblutung. Außerdem können Massagen Narben- und Gewebsverklebungen lösen und Schmerzen lindern. Sie haben eine reflektorische Wirkung auf innere Organe.
Massagen verbieten sich im Rahmen der absoluten Kontraindikation bei frischen traumatischen Verletzungen, akuten Entzündungen, Gefäßerkrankungen im Behandlungsgebiet, fieberhaften Erkrankungen, Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet, bei vegetativer Reflexdystrophie und bei einer plötzlichen ungeklärten Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Bei manchen Massagearten werden Gleitmittel benutzt, um die Reibung zwischen der Haut des Patienten oder Klienten und der Hand des Massierenden zu verringern und einer Haarwurzelentzündung vorzubeugen. Gleitmittel werden vor der Massage mit großflächigen Bewegungen der flachen Hand dort verteilt, wo massiert wird. Als Gleitmittel werden verwendet: Massageöle, Massagecremes oder Puder.
In Österreich wird die Massage bzw. Formen der Massage von den folgenden Berufsgruppen ausgeführt: Arzt, diplomierter Physiotherapeut (Dipl. PT), medizinischer Masseur, Heilmasseur, medizinisch-technische Fachkraft (MTF) und gewerbliche Masseure.
Shiatsu
Shiatsu (jap. 指圧, shi = Finger, atsu = Druck) ist eine in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu ?Fingerdruck?, die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: Zur Berührung wird der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Behandelnde weniger mit Muskelkraft als mit seinem Körpergewicht und versucht, während der Behandlung eine energetische Beziehung zum Klienten herzustellen (Energie hier im Sinne von Qi). Vom Behandelnden ist Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefragt.
Shiatsu basiert auf den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), insbesondere dem in der TCM entwickelten Meridiansystem (System von Energieleitbahnen) und dem System der Fünf Wandlungsphasen (Fünf Elemente). Im Unterschied zu Akupunktur und Akupressur werden im Shiatsu nicht nur einzelne Punkte am Körper stimuliert. Es wird hingegen entlang der verbindenden Meridiane behandelt. Außerdem umfasst Shiatsu auch eine Vielzahl an Mobilisierungsübungen für den Körper.
Das Ziel von Shiatsu ist es, durch die Berührung des Körpers das physische, emotionale und geistige Wohlbefinden zu fördern und Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung aufzuzeigen.
Ohashiatsu ist eine Art meditativer Tanz, der von dem Japaner Ohashi nach Grundlagen des Shiatsu entwickelt wurde. Er soll die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
ShinTai
ShinTai ist eine von Saul Goodman begründete Form die sich aus dem Shiatsu entwickelt hat.
Signalquellen Biofeedback
Für die Rückkopplung an das menschliche Bewusstsein kommt eine Reihe von biologischen Istwerten in Frage:
Atemfrequenz
Blutdruck
Gehirnströme mit Hilfe der Elektroenzephalografie
Hauttemperatur
Hautwiderstand respektive Hautleitwert
Magnetfelder der Gehirnströme mit Hilfe der Magnetoenzephalographie
Muskelpotentiale mit Hilfe der Elektromyografie
Pulsfrequenz
Sauerstoffgehalt des Blutes durch Messung des Absorptionsspektrums
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in 5 innere und 18 äußere Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen "Bezirksbeirat" und einen "Bezirksvorsteher" (dieser ist in den inneren Stadtbezirken jedoch nur ehrenamtlich tätig).
Die Stadtbezirke gliedern sich weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 22. Juli 1999 auf insgesamt 141 erhöht. Seit 1. Januar 2002 besteht das Stadtgebiet von Stuttgart somit aus 23 Stadtbezirken und 141 Stadtteilen.
Siehe auch Liste der Stadtteile von Stuttgart.
Die 23 Stadtbezirke mit Anzahl der zugehörigen Stadtteile
Innere Stadtbezirke
Stuttgart-Mitte (10), Stuttgart-Nord (11), Stuttgart-Ost (8), Stuttgart-Süd (7), Stuttgart-West (9)
Äußere Stadtbezirke
Bad Cannstatt (18), Birkach (3), Botnang (1), Degerloch (5), Feuerbach (8), Hedelfingen (4), Möhringen (9), Mühlhausen (5), Münster (1), Obertürkheim (2), Plieningen: (5), Sillenbuch (3), Stammheim (2), Untertürkheim (8), Vaihingen (4), Wangen (1), Weilimdorf (6), Zuffenhausen (11)
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Filderstadts besteht aus den 5 Stadtteilen Bernhausen (13.149 Einwohner), Bonlanden (10.035 Einwohner), Plattenhardt (8.198 Einwohner), Sielmingen (7.459 Einwohner) und Harthausen (4.028 Einwohner). Zu einigen Stadtteilen gehören noch weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die aber nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu gehören Klinkermühle in Bernhausen, Gutenhalde in Bonlanden sowie Obere Kleinmichelesmühle und Untere Kleinmichelesmühle in Plattenhardt.
Stress beim Menschen
Eigentlich versteht man unter Stress die Auswirkungen (Symptome) der auslösenden Faktoren (Stressoren). Sie können z.B. physikalischer Natur sein (Kälte, Hitze, Lärm, starke Sonneneinstrahlung etc.) oder toxische Substanzen (z.B. Zigarettenrauch stresst den menschlichen Körper). Auch bestimmte eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürchtungen können auf emotionaler Ebene Stressoren sein. Stress ist also die Anpassung des Körpers an diese Stressoren, bzw. seine Reaktion auf diese.
Stress ist individuell. Verschiedene Stresstheorien haben versucht, den Zusammenhang zwischen Stressoren und Stressreaktion darzustellen. Die Modelle sind mit wachsendem Erkenntnisstand zunehmend komplexer geworden. Beispielhaft können benannt werden:
Allgemeines Adaptionssyndrom nach Hans Selye (1936): Dieses Modell ist das ursprüngliche Stresskonzept. Es stellt die Folgen punktuellen und chronischen Stresses dar. Mit Wahrnehmung eines (jeden) Stressors folgt eine Anpassungsreaktion. Nachgewiesen wurde, dass auf jede Anspannung- eine Entspannungsphase folgen muss, da nur bei ausreichender Erholung ein gleichbleibendes Niveau zwischen Ruhe und Erregung gehalten werden kann. Folgen in kurzen Abständen weitere Stressoren, wächst das Erregungsniveau weiter an.
Walter Cannons Notfallreaktion (1914, 1932): Nach diesem Modell reagiert der Körper blitzartig durch die Herstellung einer "Flucht oder Angriffsbereitschaft". Siehe oben unter Zoologische Grundlagen.
Transaktionales Stressmodell nach Lazarus (1966): Zusätzlich zu den oben genannten Modellen werden persönliche Bewertungsebenen eingefügt. Demnach wird Stress wesentlich von kognitiven Bewertungsprozessen mit bestimmt. Stress ist damit eine Interaktion zwischen der (individuellen) Person und der Umwelt. Es wurde nachgewiesen, dass Stress durch Einstellung und Erfahrung beinflussbar ist.
Stress Ursachen
Stress hervorrufen kann
-Zeitmangel
-Lärm
-Geldmangel, Armut
-fehlende Gestaltungsmöglichkeiten, -mangelndes Interesse am Beruf und in der Freizeit
-große Verantwortung
-Mobbing am Arbeitsplatz
-Schichtarbeit (bewirkt eine Störung des Schlaf--Wach-Rhythmus und gesundheitliche Probleme)
-Ständige Konzentration auf die Arbeit (zum Beispiel bei Fließbandarbeit)
-Angst, nicht zu genügen
-Soziale Isolation, Verachtung und Vernachlässigung
-Schlafentzug
-Reizüberflutung
-Krankheiten und Schmerzen, eigene und die von Angehörigen (Copatient)
-Seelische Probleme, unterschwellige Konflikte
-Schwerwiegende Ereignisse (beispielsweise ein Wohnungseinbruch, eine Operation, eine Prüfung)
aber auch durch Unterforderung, Langeweile und Lethargie
-Tod eines Angehörigen
Untersuchungen haben belegt, dass Frauen intensiver und länger auf Stresssituationen reagieren und grundsätzlich stressempfindlicher sind als Männer. Die Ursachen hierfür sollen jedoch nicht körperlicher sondern kognitiver Natur sein. Ursachen sollen sein:
-geringere Fähigkeitsüberzeugung
-geringere Kontrollüberzeugung
-höheres Abhängigkeitsempfinden
Stressbewältigungstechniken
Die Feststellungen, die mit dem Transaktionalen Stressmodell einhergehen, bilden auch den Ausgangspunkt für Stressbewältigungstechniken. Stress zeigt sich in kognitiven, emotionalen, muskulären, vegetativ-hormonellen und sozialen Reaktionen. Entsprechende Stressbewältigungstechniken dämpfen die Reaktionen bzw. versuchen, diese erst gar nicht entstehen zu lassen. Beispielhaft können benannt werden:
Autogenes Training
Biofeedback, Neurofeedback oder Mindmachine
Progressive Muskelrelaxation (PMR)
MBSR "Mindfulness Based Stress Reduction", d.h. ein Training für eine "auf Achtsamkeit beruhende Reduktion von Stress".
Verinnerlichung von problem- bzw. emotionsorientierten Bewältigungsformen (z.B.: Wahrnehmungslenkung, Positive Selbstinstruktion, aktive Vermeidung, professionelle Problemlösungsansätze usw.)
Stuttgart
Stuttgart ist eine Stadt im Bundesland Baden-Württemberg in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist die Hauptstadt und mit gut 590.000 Einwohnern die größte Stadt Baden-Württembergs, sowie die sechstgrößte Stadt Deutschlands (Stand 31. März 2004). Sie ist mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher Landesbehörden das politische Zentrum des Landes (siehe Liste von Behörden und Einrichtungen in Stuttgart). Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt am Main etwa 204 km nordwestlich und München etwa 220 km südöstlich von Stuttgart. In anderen Sprachen und Mundarten wird die Stadt Stoccarda (Italienisch) oder Stutgarto (Esperanto) genannt. Auf Schwäbisch lautet ihr Name Schduargerd, auf Bayrisch Stuggart.
Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart (3.996.338 Einwohner, 31. März 2004) und der Region Stuttgart (2.658.595 Einwohner, 31. März 2004) sowie des evangelischen Landesbischofs von Württemberg (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und eines römisch-katholischen Bischofs (Bistum Rottenburg-Stuttgart).
Tapotements
Mit der flachen Hand klopft man ausschließlich auf weiches sowie lockeres Gewebe-->Po+Oberschenkel.
Thaimassage
Thaimassage, ist eine historisch ca. 3000 Jahre nachgewiesene Heilbehandlung. Mechanische Einwirkung auf Akupressurpunkte, welche auf innere Organe reflektieren. Dazu werden die Energielinien des Körpers (ähnlich wie in der Chinesischen Akupunktur) systematisch bearbeitet. Zur Behandlung werden Handballen, Daumen, Ellenbogen und Füße eingesetzt.
Thaimassage ist eine kraftvolle Technik, welche meist großes Wohlbefinden auslöst. Zur Besserung von Verspannungen und Verhärtungen des Körpers sind immer mehrere Behandlungen nötig. Die ausgezeichnete Technik verbreitet sich in den letzten Jahren weltweit.
Traditionelle Thai-Massage oder Nuad Phaen Thai, wie der Thai-Begriff dafür lautet, kann zurückblicken auf eine lange Geschichte der Heilbehandlung. Versucht man, die Techniken der in Thailand praktizierten Heilmassage zu ihren Wurzeln zu verfolgen, so stösst man unweigerlich auf die anfangs doch erstaunliche Tatsache, dass Thai-Massage eigentlich gar nicht originär aus Thailand stammt, sondern von Indien nach Südostasien kam.
Die Traditionelle Thai-Massage ist eine in Thailand weit verbreitete Behandlungsmethode. Sie hat im Gesundheitswesen einen hohen Stellenwert und wird in allen Bevölkerungskreisen als einfach anzuwendende und sehr wirksame Methode angewandt und praktiziert. Desweiteren gibt es ein Angebot an den Universitäten bei der Ärzte nach dem Studium dies auch als Heilbehandlung erlenen können ähnlich der Facharztausbildung.
Die verwendeten Grundprinzipien liegen in Streckung und Entspannung der Muskulatur, dem Durchbewegen des ganzen Körpers, sowie der Bearbeitung von Nervendruckpunkten an Energielinien.
Theoretische Grundlagen Tuina
Tuina basiert auf den Lehren der TCM zu Gesundheit und Krankheit des Menschen. Der Ansatz geht von der Ganzheitlichkeit des Menschen aus, so dass grundsätzlich nicht nur der Körper behandelt wird. Grundlegend ist das System der Energien Yin und Yang, die laut TCM bei einem gesunden Menschen im Gleichgewicht sind. Bei einer Krankheit ist dieses Gleichgewicht gestört. Ebenso bedeutend ist die Theorie der Meridiane, der Energiebahnen im Körper. Die fließende Energie wird als Chi bezeichnet. Krankheiten sind laut TCM entweder auf eine Störung des Energieflusses oder auf ein Ungleichgewicht der inneren Organe zurückzuführen.
Mit Tuina sollen Blockaden der Meridiane aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden. Bei der Behandlung werden teilweise andere Meridiane berührt als bei der Akupunktur. Die Methode wird in der TCM auch zur Vorbeugung gegen Krankheiten empfohlen.
Theorie Biofeedback
Körpereigene Vorgänge, die der Homöostase dienen, sind dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich, so dass bei Dysregulationen auch nicht bewusst auf den Regelkreis eingewirkt werden kann. Biofeedback dient dazu, mittels physiologischer Messungen eine Körperfunktion (wie zum Beispiel Puls, Hautleitwert oder Elektroenzephalogramm) dem Bewusstsein zugänglich zu machen (zum Beispiel durch Töne (Lautstärke, Tonhöhe) oder Visualisierungen (Linien, Balken) auf einem Monitor) und letztlich eine Verbesserung der Regulation durch operante Kontrolle zu ermöglichen
Tuina
Tuina, auch Tuina-Massage oder Tuina-Anmo ist die manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es gibt auch die Schreibweise Tui-Na oder Tui Na. Aus westlicher Sicht handelt es sich um eine Mischung aus Elementen der Chiropraktik, der Akupressur und verschiedener Massagetechniken. Es gibt auch eine Form der Selbstbehandlung, eine sanftere Version für Kinder und im Westen, dem Trend folgend, auch Wellness-Tuina.
Tuina setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern tui (schieben, drücken) und na (greifen, ziehen), weil diese manuellen Techniken bei der Behandlung angewandt werden.
Tuina - Technik
Im Gegensatz zu den meisten anderen Massagen wird die Behandlung nicht am nackten, sondern am bekleideten Körper ausgeführt. Der Therapeut arbeitet mit Fingerkuppen, Handballen, Handflächen und dem Ellenbogen. Es geht darum, bestimmte Punkte der Meridianbahnen zu reizen. Es gibt dafür 18 Grundgriffe und insgesamt rund 300 Einzelgriffe. Die Haupttechniken sind Druck, Vibration, Bewegung auf dem Gewebe und "greifendes Kneifen". Außerdem werden Manipulationen der Gelenke vorgenommen, ähnlich wie bei der Chiropraktik. Jede Behandlung erfolgt in drei Phasen: Aktivierung, Intervention und Harmonisierung.
Eine Massage dauert rund 30 Minuten. Eine Tuina-Behandlung umfasst meistens etwa zehn Termine. Die Therapeuten weisen darauf hin, dass diese Methode durchaus schmerzhaft sein kann. Der Behandlungserfolg hängt von einer sorgfältigen Ausbildung und ausreichender Erfahrung des Behandlers ab, nicht zuletzt auch in Bezug auf Behandlungsintensität und Geschwindigkeit.
Die Vor- und Nachbefragungen zu den Behandlungseinheiten gehören zum Pflichtteil und bringen wertvolle Aufschlüsse über die Gültigkeit des eingeschlagenen Behandlungsweges bzw. dessen Revisionsbedürftigkeit.
Selbstbehandlungen und Behandlungen in der Familie und im Bekanntenkreis sind auch dem primär nicht medizinisch Ausgebildeten zugänglich.
Ursprung
Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Franz Kirchberg hat dies in seinem Buch treffend formuliert:
?Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.?
? Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgymnastik (1926)
Ursprung Lomi Lomi
Lomi Lomi kommt aus der traditionellen Heilkunst von Hawaii und war Bestandteil der dortigen Naturheilkunde, insbesondere der Kräuterheilkunde (la'au lapa'au). Diese wurde von schamanischen Heilern (kahuna) ausgeübt. Die Lomi-Massage war also nur ein Element bei der Behandlung von Krankheiten. Außerdem war sie Teil von Initiationsriten beim Übergang in einen neuen Lebensabschnitt und auch der Priesterweihe, weshalb im Westen mitunter von "hawaianischer Tempelmassage" gesprochen wird. Jeder Heiler entwickelte seinen eigenen Massagestil gemäß der familiären Tradition und Überlieferung, so dass es auch auf Hawaii nie nur einen "echten" Lomi-Stil gegeben hat. Mit der Christianisierung der hawaiianischen Bevölkerung durch amerikanische Missionare ab 1820 wurde die Ausübung der Naturreligion und auch der traditionellen Heilbehandlung verboten, so dass sie nur noch illegal möglich war. Als reine Entspannungsmassage blieb Lomi Lomi jedoch erlaubt. In Europa wurde sie erst Ende des 20. Jahrhunderts bekannt, vor allem als Wellness-Massage. Westliche Interpretationen der schamanischen Philosophie auf Hawaii sind unter dem Namen Huna bekannt geworden.
Ursprünge
Massage war im Laufe der Geschichte ein Bestandteil vieler Kulturen.
Der Ursprung der Massage ist sicher im fernen Osten bei den damaligen Kulturvölkern zu suchen (China, Persien, Ägypten). Der Chinese Kong Fu (2700 v. Chr.) beschreibt ausführlich Massagehandgriffe und gymnastische Übungen. Über den großen griechischen Arzt Hippokrates (460-377 v.Chr.) gelangt die Massage nach Europa. Später nimmt sich der römische Arzt Galen (131-201 n.Chr.) der manuellen Therapie an. Sein Einfluss reicht bis weit ins Mittelalter. Ab dem neunten Jahrhundert waren die Araber führend und folgten mehrere Jahrhunderte den Lehren Galens.
Im 16. Jahrhundert bedient sich Paracelsus (1493-1541) der Massage mit großem Erfolg. Nach ihm versucht Ambroise Paré (1517 -1590) die Massage anatomisch und physiologisch zu untermauern. In Frankreich erlebte die Massage unter der Behandlungssparte ?Mechanotherapie? eine Blütezeit, in der wahrscheinlich auch das Wort Massage wie auch die französische Bezeichnung der einzelnen Handgriffe entstand.
Verbreitung und Weiterentwicklung
Die sogenannte ?Schwedische Epoche? auf dem Gebiet der Mechanotherapie begann mit Per Hendrik Ling (1776-1839). Ling war zunächst als Gymnastik- und Fechtlehrer tätig und gründete später im Jahre 1813 das ?Gymnastische Zentralinstitut? in Stockholm, wo er seine Auffassungen von Massage und Gymnastik lehrte. Die von ihm entwickelten Handgriffe wurden als ?Reiben, Drücken, Walken, Hacken und Kneipen? bezeichnet. Daraus entwickelt sich wahrscheinlich die heutigen Formen der Ausstreichungen, Ein- und Zweihandknetungen und die Friktionen.
Schulmäßig wurde nach Ling die Massage später von Georg Mezger (1839 - 1901) in Amsterdam gelehrt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Technik dieser schwedischen Massage auch von den Amerikanern übernommen wurde, von denen sie der Berliner Orthopäde Albert Hoffa (1859-1907) Ende des 19. Jahrhunderts lernte und in Deutschland einführte.
Hoffa entwickelte 1893 in seinem Lehrbuch ?Technik der Massage? diese sogenannte ?Schwedische Methode? weiter. In diesem Lehrbuch wurden eine Vielfalt von Handgriffen, die seinerzeit besonders aus dem Französischen kamen, auf die fünf wesentlichen Handgriffe reduziert, die nach wie vor unter ihrer französische Bezeichnung gelehrt werden.
Hoffa setzte die Massage speziell für den Bewegungsapparat ein und kombinierte sie mit einer gelenkspezifischen Übungsbehandlung. Er glaubte, dass nur Ärzte ?pathologische Produkte der Muskulatur palpieren und massieren? könnten. Er bestand darauf, dass seine Assistenzärzte die Massage erlernten und praktizierten.
Es entwickelten sich immer spezifischere Massagehandgriffe zur Therapie der Haut- und Muskelzonen nach Head (1889) und Mackenzie (1917) über den kutiviceralen Reflexbogen.
In dieser Zeit fällt die Entwicklung der Bindegewebsmassage nach Elisabeth Dicke, Hede Teirich-Leube und Wolfgang Kohlrausch, die eine differenziertere Therapieauffassung darstellt. Entwicklungsgeschichtlich bedingte Haut-Unterhautstrukturen können direkt mit dem zugehörigen Organkomplex diagnostisch und therapeutisch sicher in Verbindung gebracht werden.
Verkehr
Der Stuttgarter Flughafen liegt 1 km entfernt. Die Start- und Landebahnen befinden sich auf Filderstädter Gemarkung.
An der nördlichen Stadtgrenze Filderstadts führt die Bundesautobahn A8 (Karlsruhe ? Ulm) vorbei. Über die Anschlussstelle Stuttgart-Flughafen ist die Stadt direkt angebunden. Ferner führen die Bundesstraßen B 27 (Stuttgart ? Tübingen) und B 312 (Stuttgart-Flughafen ? Reutlingen) durch das Stadtgebiet.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen vor allem die Linien S 2 und S 3 der S-Bahn Stuttgart. Ferner gibt es innerhalb des Stadtgebiets mehrere Buslinien. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) zu benutzen.
Verkehr
Die Landeshauptstadt ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe Baden-Württembergs:
Südlich der Stadt, auf Gemarkung der Stadt Leinfelden-Echterdingen, befindet sich der Flughafen Stuttgart, der größte Flughafen des Landes Baden-Württemberg. Seit der Eröffnung des neuen Terminals 3 im März 2004 hat der Stuttgarter Airport eine Kapazität von 12 Millionen Passagieren. 2003 flogen etwa 7,6 Millionen Gäste, 2004 bereits 8,8 Millionen von und nach Stuttgart. Für das Jahr 2005 geht man von ca. 9,3 Millionen Passagieren aus.
Die Stadt ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten. Vom Stuttgarter Hauptbahnhof führen Strecken nach Karlsruhe-Straßburg-Paris, nach Mannheim-Köln, nach Ulm-München, nach Zürich-Mailand (Linie des Cisalpino), nach Nürnberg, nach Tübingen und nach Heilbronn. Zum Eisenbahnknoten Stuttgart gehört auch das Containerterminal in Stuttgart-Obertürkheim und der Rangierbahnhof im benachbarten Kornwestheim.
1997 hat der Stuttgarter Gemeinderat den Rahmenplan für das Projekt Stuttgart 21 verabschiedet. Der Bebauungsplan wurde im Oktober 2003 veröffentlicht. Das Kernstück des Projekts ist der Bahnhof 21. Dieser Bahnhof befindet sich komplett unter der Oberfläche und ist zu Baubeginn der Modernste in Europa. Dazu gehört eine Anbindung an den Stuttgarter Flughafen und an das Projekt NBS Wendlingen-Ulm, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm. Ausschlaggebend für den Beschluss waren wirtschaftliche Interessen, bedingt durch kürzere transeuropäische Reisezeiten. Der offizielle Bauplan von 2003 sieht eine Inbetriebnahme ab Mitte 2013 vor.
Die Autobahn A 8 (Paris-Straßburg-)Karlsruhe-München bildet die südliche Stadtgrenze und die A 81 (Zürich)-Singen (Hohentwiel)-Würzburg führt westlich der Stadt vorbei. Sie mündet von Süden kommend im Stadtbezirk Vaihingen am Autobahnkreuz Stuttgart in die A 8 (geradeaus geht es über eine Stadtautobahn Richtung Innenstadt), beide laufen dann gemeinsam mit 3 bis 5 Fahrspuren pro Richtung bis zum einige Kilometer westlich liegenden Leonberger Dreieck, an dem die A 81 dann wieder in nördlicher Richtung abzweigt.
Quer durch Stuttgart verlaufen die B10, B14, B27 und die B295. Bis auf die B14 führen alle auf dem Pragsattel zusammen, dem größten Verkehrsknoten der Stuttgarter Innenstadt.
Standseilbahn StuttgartFerner hat die Stadt einen Binnenhafen in Stuttgart-Hedelfingen am Neckar.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen 6 S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe: S-Bahn Stuttgart) sowie 13 Stadtbahn-Linien (darunter 3 Sonderlinien), 1 Straßenbahnlinie, 1 Zahnradbahnlinie, 1 Standseilbahnlinie und 55 Buslinien der "Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB)" und mehrere Buslinien weiterer privater Verkehrsunternehmen. Zusätzlich hat Stuttgart ein flächendeckendes Carsharing-Angebot mit "Stadtmobil", das im Verbund mit DB-Carsharing auch von außerhalb genutzt werden kann.
Alle Nahverkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) nutzbar. Die 6 S-Bahn-Linien führen zu folgenden Städten in der Region Stuttgart (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden; angegeben ist die jeweilige Endhaltestelle): Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar, Backnang, Schorndorf, Plochingen, Filderstadt, Herrenberg und Weil der Stadt. Eine Verlängerung der Linie S 1 nach Kirchheim unter Teck ist geplant.
Die Stadtbahnlinien der SSB verkehren nur im Stadtgebiet Stuttgart und den angrenzenden Städten und Gemeinden (im Uhrzeigersinn) Remseck am Neckar, Fellbach, Ostfildern, Leinfelden-Echterdingen und Gerlingen.
Vibration
Vibration heißt übersetzt Schütteln. Schütteln wird vor allem bei elektrisch betriebenen Vibrations-Massagegeräten verwendet. Die Vibrationen wirken muskelentkrampfend und -lockernd und fördern auch die psychische Entspannung.
Warmsteinmassage
Die Warmsteinmassage (Hot Stone Massage) ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist basaltisch, die auf den Körper aufgelegt werden. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.
Die Warmsteinmassage ist asiatischen Ursprungs. Als weiteres Ursprungsland werden die USA genannt; soll in Deutschland von amerikanischen Indianern abstammen. In USA wird behauptet, die Warme-Steine-Massage stamme aus Schweden.
WaterShiatsu (Watsu)
WaterShiatsu (Watsu) ist eine an Shiatsu angelehnte Technik, die neben Wellness auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden kann. Die Behandlung wird im Wasser ausgeführt wobei die Auftriebskräfte und die Wärme (ca. 35° Celsius) zu einer tiefen Entspannung beitragen sollen.
Weiterentwicklung und Gegenwart
Die so genannte ?Schwedische Epoche? auf dem Gebiet der manuellen Therapie begann mit Pehr Henrik Ling (1776-1836). Ling war zunächst als Gymnastik- und Fechtlehrer tätig und gründete später im Jahre 1813 das ?Zentralinstitut für Heilgymnastik und Massage? in Stockholm, wo er seine Auffassungen von Massage und Gymnastik lehrte. Die von ihm entwickelten Handgriffe wurden als ?Reiben, Drücken, Walken, Hacken und Kneipen? bezeichnet. Ebenfalls maßgeblich beteiligt an der Weiterentwicklung der klassischen Massage war der holländische Arzt Johann G. Metzger (1839-1901). Dies zeigt die Tatsache dass er namentlich im Meyer's Konversations Lexikon von 1877 im direkten Zusammenhang mit der Massage genannt wird.
?Massage ... mechanisches Heilmittel, in neuester Zeit durch Metzger in Amsterdam systematisch ausgebildet und wissenschaftlich begründet.?
? Verlag des Bibliographischen Institutes: Meyer′s Konversations Lexikon (3. Auflage von 1877)
Es wird ganz deutlich wie wichtig Metzger für die heutige Massage war. Durch seine Arbeit in Amsterdam wurde der Massage das Tor zur Wissenschaft und zur Medizin geöffnet. Ihre Wirkung konnte von da an nicht mehr geleugnet werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Technik der schwedischen Massage von den Amerikanern übernommen, und erst durch den Berliner Orthopäde Albert Hoffa (1859-1907) Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt wurde. Hoffa war es auch, der der schwedischen Massage den letzten Feinschliff gab und sie in der heute bekannten Form verbreitete. Er setzte die Massage speziell für den Bewegungsapparat ein und kombinierte sie mit einer gelenkspezifischen Übungsbehandlung. Nach seiner Auffassung könnten nur Ärzte ?pathologische Produkte der Muskulatur palpieren und massieren?. Jeder seiner Assistenzärzte musste daher die Massage erlernen und praktizieren.
Es entwickelten sich immer spezifischere Massagegriffe und es gab eine Entwicklung, weg von der direkten Wirkung auf Haut und Muskeln. Head (1889) und Mackenzie (1917) entdeckten die Bedeutung der Reflexbögen und begründeten damit die Reflexzonentherapie. Auf diesem Wissen aufbauend erforschte Prof. Kohlrausch die Beeinflussung innerer Organe durch gezielte Reize der Haut. Auf diese Form der Therapiemöglichkeit kam Kohlrausch durch die Selbstversuche der Physiotherapeutin Elisabeth Dicke (1884-1952), welche als Mutter der Bindegewebsmassage gilt. Zeitgleich erfand der Arzt und Physiotherapeut Dr. Paul Vogler die Kolonbehandlung sowie die Periostmassage. Ein paar Jahre später entwickelte der Däne Dr. Emil Vodder zusammen mit seiner Frau Estrid das Prinzip Lymphdrainage. Diese ist heutzutage neben der Klassischen Massage die am meisten angewendete Behandlung aus dem Bereich der Manuellen Therapie.
Heutzutage obliegen die Massage und die Reflexzonentherapie nicht mehr den Ärzten, sondern wird von Masseuren/Masseurinnen bzw. Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen ausgeführt. In Europa gibt es inzwischen in fast jedem Staat eine entsprechende Ausbildung, die den Schutz des Gesetzes genießt.
Wellness
Der Begriff Wellness, erstmals 1654 in einer Monografie von Sir A. Johnson als ?...wealnesse?, im Oxford English Dictionary mit "gute Gesundheit" übersetzt: nach modernem Verständnis ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, seit den 50er Jahren in den USA Oberbegriff einer seinerzeit neuartigen Gesundheitsbewegung.
Wellness Begriff
Per Definition leitet sich der Begriff Wellness von den Begriffen Wellbeing und Fitness bzw. Wellbeing und Happiness ab, d. h. das Lebensstilkonzept Wellness zielt auf Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung ab. Heute versteht man unter Wellness vor allem Methoden und Anwendungen, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern. Fremdenverkehrseinrichtungen, Hotels, Badeanstalten, Kureinrichtungen bieten unter dem Begriff Massagen, Bäder, aber auch Tages- und Wochenprogramme an.
Wellness ist auch ein beliebtes Werbewort und ein mittlerweile recht inflationär gebrauchter Begriff, da er rechtlich nicht geschützt ist. So werden z.B. Mineralwasser, indischer Lassi, Socken, Müsli, Konfitüre und so genannte Nahrungsergänzungsmittel wie Noni als angebliche Wellness-Artikel im Sinne von Wohlfühlartikel verkauft. Letzteres ist Beispiel für die verschleiernde Verwendung des Begriffs für Produkte, bei denen eine gesundheitliche Wirkung suggeriert werden soll, aber nicht nachweisbar ist und daher auch nicht direkt behauptet werden darf. Auch dubiose Produkte wie Erdstrahlen-Entstörgeräte, Magnetmatratzen oder esoterische Wasserbehandlungen werden bisweilen unter dem Begriff Wellness angeboten.
1959 hatte der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn das Wort Wellness neu aufgegriffen. In den 1970er Jahren ? als die Kosten im amerikanischen Gesundheitswesen explodierten ? entwickelten die Wellness-Pioniere Donald B. Ardell und John Travis im Auftrag der amerikanischen Regierung neue ganzheitliche Gesundheitsmodelle, die auf Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit aufbauten. Nach dem Verständnis Ardells beschreibt Wellness einen Zustand von Wohlbefinden und Zufriedenheit und besteht aus den Faktoren Selbstverantwortung, Ernährungsbewusstsein, körperliche Fitness, Stressmanagement und Umweltsensibilität.
Wichtige Messen
Achema Frankfurt, Agritechnica Hannover, Ambiente Frankfurt, Art Basel, Internationale Automobilausstellung Frankfurt, Baselworld Basel, Leipziger Herbstmesse, denkmal Leipzig, Domotex Hannover, Frankfurter Buchmesse, Leipziger Buchmesse, Ligna Hannover, CeBIT Hannover, CPD Düsseldorf, Medica Düsseldorf,EuroShop Düsseldorf, Internationale Funkausstellung Berlin, Hannover Messe, Games Convention Leipzig, Internationale Grüne Woche Berlin, Herbstmesse Cottbus, Internationale Möbelmesse Köln, Reisen & Caravan, Nürnberger Spielwarenmesse, ITB Berlin, Systems München, Bauma München, KarriereStart Dresden
Wiederentdeckung
Erst gegen Ende des Mittelalters, im 16. Jahrhundert, wurde die Massage durch den Arzt und Alchimisten Paracelsus (1493-1541) wieder Thema der Medizin. Allerdings sträubte dieser sich gegen die Lehren des Galenus, insbesondere gegen die Viersäftelehre, und machte sich damit unter seinen Kollegen viele Feinde. Es brauchte einen weiteren Arzt, den Franzosen Ambroise Paré (1510-1590), um die Massage in der modernen Medizin zu etablieren. Er verwendet die Massage als Rehabilitationstherapie nach Operationen.
Wirkungsweise der Reflexzonentherapie
Anhänger gehen von der Hypothese aus, dass Lebensenergie in bestimmten Bahnen im Körper fließt. Diese Energiebahnen sind in der traditionellen chinesischen Medizin als Meridiane bekannt. Diese Energieverbindungen sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen, weshalb die Reflexzonentherapie in den Bereich der Erfahrungsheilkunde eingeordnet wird.
Da die Funktion der Reflexzonenmassage also nicht auf Nervenverbindungen zwischen inneren Organen und der Haut beruht, sondern auf nicht nachgewiesenen Energiebahnen, darf man sie nicht in den Bereich Reflexologie einordnen.
Weiter gehen sie davon aus, dass über diese Energiebahnen bestimmte Organe beeinflusst werden können. Eine Störung des Energieflusses ? eine Blockade ? würde die Gesundheit gefährden, weil ein gesunder Körper abhängig ist von einem gleichmäßigen Energiefluss. Mit Reflexzonenmassage kann man erfahrungsgemäß solche Blockaden lösen, das energetische System wieder ins Gleichgewicht bringen und die Selbstheilung des Organismus fördern. Durch die Anregung des Blutkreislaufs und der Nervenstimmulation sollen dem Körper mehr Sauerstoff und Nährstoffe zugeführt werden.( Das Ziel der Reflexzonenarbeit ist in jedem Fall, eine periphere Veränderung des Gebietes oder des Organes zu erreichen, das den Korrespondenzpunkt an der entsprechenden Reflexzone ausgelöst hat.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt und ihre Umgebung ist für ihre High-Tech-Unternehmen bekannt. Unter den bekanntesten Vertretern finden sich DaimlerChrysler, Porsche, Bosch, Hewlett-Packard und IBM, die hier ihr deutsches oder auch weltweites Hauptquartier haben. Neben diesen globalen Konzernen weist die Stuttgarter Wirtschaft um die 1.500 mittelständische Unternehmen auf.
Stuttgart ist mit der Börse Stuttgart nach Frankfurt zweitwichtigster Börsenplatz in Deutschland.
Die Region Stuttgart kann deutschlandweit die höchste Dichte an wissenschaftlichen, akademischen und forschenden Einrichtungen aufweisen. Nirgendwo in Deutschland werden mehr Patente angemeldet als hier. Mehr als 11% aller Ausgaben in F&E (Forschung & Entwicklung) in Deutschland werden hier ausgegeben - schätzungsweise 4,3 Milliarden Euro pro Jahr. Neben den beiden Universitäten (Stuttgart und Hohenheim) bestehen in Stuttgart sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (und zwar für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), für Bauphysik (IBP), für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), das Informationszentrum RAUM und BAU (IRB), für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie für Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG)), zwei Max-Planck-Institute (für Festkörperforschung und für Metallforschung) sowie andere Einrichtungen.
Die Stadt Stuttgart ist ferner seit 1996 Sitz einer Spielbank (3. Spielbank des Landes Baden-Württemberg nach Baden-Baden und Konstanz), die seit 2003 unter der Regie der "Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH Co.KG" mit Sitz in Baden-Baden betrieben werden.
Stuttgarter HauptbahnhofIm Stadtgebiet befinden sich in Stuttgart-Münster und Stuttgart-Gaisburg größere Kraftwerke.
Yoga
Im Westen sind vor allem die Körperübungen bekannt (Yogaübungen). Sie sollen Körper, Seele und Geist in Einklang bringen und werden oft mit Meditations- und Atemübungen ergänzt. Ziel ist innere Gelassenheit und Vitalität. Yogakurse werden von Volkshochschulen und Krankenkassen zur Krankheitsvorbeugung angeboten. Yoga im eigentlichen Sinne ist eine ganzheitliche philosophisch-religiöse indische Lehre.