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Kategorie: Politik
Von: Carmen Lange

Mecklenburg-Vorpommern stärkt Prävention den Rücken

"Die Lebenswelt der Menschen - in ihren Familien, in den Schulen, den Kindergärten, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, im Sportverein oder im Seniorenzentrum - ist für ihre Gesundheit entscheidend."


"Die Prävention muss zu einer eigenständigen vierten Säule des Gesundheitswesens neben der Akutbehandlung, der Rehabilitation und der Pflege ausgebaut werden. Deshalb ist es wichtig, dass das Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern mit der diesjährigen Branchenkonferenz der Prävention den Rücken stärkt", so die mecklenburgische Sozialministerin Dr. Marianne Linke aus Anlass der Zweiten Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Warnemünde. Die Sozialministerin sprach sich für die zügige Erarbeitung eines Präventionsgesetzes im Rahmen des Workshops "Neue Kooperationsformen in der Prävention"  aus. Sie sagte: "Die Lebenswelt der Menschen - in ihren Familien, in den Schulen, den Kindergärten, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, im Sportverein oder im Seniorenzentrum - ist für ihre Gesundheit entscheidend. Diese Lebenswelten bewusst im Sinne der Gesundheitsförderung zu gestalten, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind hier genauso gefordert wie die Krankenkassen und das Gesundheitswesen. Den Rahmen dafür muss ein Präventionsgesetz schaffen. Es ist Bestandteil der Koalitionsvereinbarung der Berliner Regierungsparteien. Sie haben sich in den Eckpunkten zur Gesundheitsreform dazu bekannt. Jetzt muss es zügig erarbeitet werden."