< Bewegungsmangel schadet der Gesundheit
Kategorie: Mobile Massage am Arbeitsplatz, Forschung
Von: Carmen Lange

Stressfaktor Job

Aktuelle Umfrage: Vielen Arbeitnehmern fehlt der Ausgleich zum Berufsalltag


über die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer schafft es nicht, ihren
beruflichen Stress in der Freizeit abzubauen. Das ergab eine
repräsentative Umfrage im Auftrag der ELIXIA Health & Wellness Group
im Juli 2006. Dabei signalisieren die meisten Arbeitnehmer sogar mehr
Leistungsbereitschaft und Motivation im Job - wenn sich der
Arbeitgeber mehr für ihre Gesundheit engagiert, so ein weiteres
Ergebnis der Studie.

Ein Termin jagt den nächsten, das Telefon klingelt pausenlos und
der Chef sitzt einem im Nacken. Stress und Hektik im beruflichen
Alltag kennt jeder. Mehr als der Hälfte der Deutschen (56 Prozent)
gelingt es nicht, in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu diesem Stress
im Job zu finden. So lautet das Resultat einer aktuellen Befragung
von 1.013 Personen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren, die das
Sozialforschungsinstitut Gewis durchgeführt hat. Gleichzeitig sind fast ein Drittel
der Arbeitnehmer (28 Prozent) überzeugt, dass sie weniger häufig
krank gewesen wären, wenn sie mehr auf ihre Gesundheit geachtet
hätten, sich beispielsweise sportlich betätigt oder bewusst entspannt
hätten. Deutsche Arbeitnehmer sehen sich dabei nicht alleine in der
Verantwortung für ihre Gesundheit am Arbeitsplatz: Eine frühere
Umfrage hatte ergeben, dass mit 81 Prozent die große
Mehrheit der deutschen Berufstätigen auch ihren Arbeitgeber in der
Verantwortung sehen, mehr für ihren gesunden Ausgleich zu tun.

In der aktuellen Untersuchung sind sich die deutschen Arbeitnehmer
mit 97 Prozent nahezu einig: Je mehr der Arbeitgeber - beispielsweise
mit betrieblichen Massageangeboten - für die Gesundheit
seiner Mitarbeiter tut, desto mehr sind sie bereit, im Job zu
leisten. Ihre Freizeit möchten die Berufstätigen jedoch nicht für ein
solches Programm opfern: Nur sieben Prozent sagen "Ja" zu
Gesundheitsangeboten außerhalb der Arbeitszeit.